Persönliche Kompetenzen

1. Zuverlässigkeit

Man muss sich darauf verlassen können, dass die Auszubildenden die ihnen übertragenen Aufgaben ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend wahrnehmen - auch unter widrigen Umständen und ohne ständige Überwachung oder Kontrolle.

2. Lern- und Leistungsbereitschaft

Ausbildung, Beruf und Arbeit sind wichtige Bausteine des Lebens. Freude an der Arbeit und Erfolg im Beruf tragen zu einer positiven Lebenseinstellung und individueller Zufriedenheit bei. Jugendliche sollten von der Schule Neugier und Lust auf Neues mitbringen und diese Eigenschaften sowohl in der Ausbildung als auch später im Beruf weiter entwickeln.

3. Ausdauer - Durchhaltevermögen - Belastbarkeit

Im (Berufs-)Leben kann nicht immer alles glatt gehen. Auch Belastungen und Enttäuschungen muss man aushalten können. Nicht zuletzt stärkt dies das Selbstvertrauen.

In Elternhaus und Schule sollten die Jugendlichen gelernt haben, nicht gleich aufzugeben, wenn sich der gewünschte Erfolg nicht sofort oder vielleicht auch gar nicht einstellt.

4. Sorgfalt - Gewissenhaftigkeit

Die Aufgaben und Tätigkeiten im Unternehmen erfordern Genauigkeit und Ernsthaftigkeit. Durch Oberflächlichkeit kann großer Schaden für Unternehmer und Umfeld entstehen.

Wer dagegen mit Disziplin und Ordnungssinn pünktlich an die Arbeit geht, der ist gerüstet und braucht sich keine Sorgen zu machen.

5. Konzentrationsfähigkeit

Es ist einfach, sich ablenken zu lassen. Aber es ist auch notwendig, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Das muss man wollen und können. Beides lässt sich mit gutem Erfolg trainieren. Die Schule ist dabei ein wichtiger Partner.

6. Verantwortungsbereitschaft - Selbstständigkeit

Erfahrung gibt Sicherheit für selbstständiges Denken und Handeln. Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wächst mit zunehmender Reife. Ansätze müssen jedoch mit dem Eintritt in die Ausbildung schon vorhanden sein.

7. Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik

Wer die Fähigkeit hat, Sachverhalte konstruktiv kritisch zu hinterfragen, schafft Chancen zur Verbesserung für sich und für Kollegen. Genauso wichtig ist auch die Fähigkeit, das eigene Tun kritisch zu hinterfragen, eigen Fehler einzusehen und sie korrigieren zu wollen.

8. Kreativität und Flexibilität

Im Beruf muss jeder mitdenken. Wer ideenreich und aufgeschlossen ist, hat es einfacher -auch und gerade bei der Lösung von Problemen. "Frischer Wind" hilft, z.B. die täglichen Aufgaben oder die Organisation des eigenen Arbeitsplatzes positiv zu verändern. Übrigens: Wer kreativ und flexibel ist, kann sich leichter und schneller in neue Aufaben einarbeiten.

 

 (Quelle: "Was erwartet die Wirtschaft von den Schulabgängern", IHK und HWK Rheinland-Pfalz und Saarland)

(David + Armando)