Allgemeine Informationen über weiterführende Schulen

In der Berufsfachschule (Gewerbeschule, Sozialpflegeschule, Handelsschule) werden Schüler nach dem erfolgreichen Abschluss der Hauptschule ohne berufliche Vorbildung durch Vermittlung der erforderlichen fachtheoretischen sowie fachpraktischen Kenntnisse und einer weitergehenden und vertieften Allgemeinbildung auf eine Berufstätigkeit vorbereitet, in einen Beruf eingeführt oder für einen Beruf ausgebildet. Die Berufsfachschule dauert 2 Jahre und schließt in der Regel mit einer Abschlussprüfung ab, welche einen mittleren Bildungsabschluss vermittelt.

In der Fachoberschule werden Schüler mit einem mittleren Bildungsabschluss in den Klassenstufen 11 und 12 unterrichtet. Der Besuch der Klassenstufe 11 kann durch eine fachbereichsbezogene bzw. fachrichtungsbezogene Berufsausbildung oder eine entsprechende hinreichende mehrjährige Berufserfahrung ersetzt werden; nach Maßgabe dieser Voraussetzung kann die Fachoberschule auf die Klassenstufe 12 beschränkt werden. Die Fachoberschule schließt mit einer Abschlussprüfung ab und vermittelt die zum Studium an einer Fachhochschule berechtigende Fachhochschulreife. In die Fachoberschule können auch Schüler eintreten, die bis zum Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses nur in einer Fremdsprache durchgehend unterrichtet worden sind.

Die beruflichen Gymnasien und Gymnasien mit beruflichem Profil umfassen als Oberstufengymnasien die Klassenstufen 11 bis 13 und vermitteln die allgemeine Hochschulreife. An die einjährige Einführungsphase (Klasse 11) schließt sich die zweijährige Qualifikationsphase (Klasse 12 und 13) an, an deren Ende die landeseinheitliche Abiturprüfung steht.
In das Berufliche Gymnasium können auch Schüler eintreten, die bis zum Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses nur in einer Fremdsprache durchgehend unterrichtet worden sind. Die zweite Fremdsprache muss dann während der gymnasialen Oberstufe durchgehend belegt werden.